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Emotionen erkennen und Kinder stärken Mimik, Grundemotionen & Selbstwert
Sa. 16.01.2027 10:00
Mimik, Grundemotionen & Selbstwert

Manchmal entsteht im Gespräch ein bestimmtes Bauchgefühl, ohne dass wir sofort erkennen können, woher es kommt. Häufig nehmen wir nonverbale Signale unseres Gegenübers wahr, bevor wir diese bewusst einordnen können. Besonders die Mimik kann wichtige Hinweise auf emotionale Zustände geben. Wer Gesichtsausdrücke bewusster beobachtet, kann die Kommunikation differenzierter gestalten und besser auf sein Gegenüber eingehen. Gerade in der therapeutischen Arbeit mit Kindern ist ein sensibler Umgang mit Emotionen von großer Bedeutung. Kinder erleben und zeigen vielfältige Gefühle, verfügen jedoch je nach Entwicklungsstand noch nicht immer über die sprachlichen Möglichkeiten, diese eindeutig zu benennen. Eine bewusste Wahrnehmung emotionaler Signale kann deshalb dabei helfen, ihre Gefühlswelt besser zu verstehen und sie in ihrer emotionalen Entwicklung zu begleiten. In diesem Online-Seminar beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der Erkennung von Grundemotionen und deren Ausdruck in der Mimik. Sie lernen, auf welche Merkmale bei Gesichtsausdrücken geachtet werden kann und wie emotionale Hinweise im Zusammenhang mit der jeweiligen Situation eingeordnet werden sollten. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich die gewonnenen Erkenntnisse in der therapeutischen Arbeit nutzen lassen. Die bewusste Wahrnehmung von Emotionen kann die Gesprächsführung unterstützen und dazu beitragen, die Beziehung zwischen Kind und therapeutischer Fachperson zu stärken. Dabei wird auch betrachtet, wie sich Missverständnisse vermeiden lassen und weshalb einzelne Gesichtsausdrücke nicht automatisch eine eindeutige Aussage über das tatsächliche Gefühl eines Menschen ermöglichen. Darüber hinaus steht die emotionale Entwicklung von Kindern im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit Möglichkeiten, Kinder beim Wahrnehmen, Benennen und Verstehen ihrer Gefühle zu unterstützen. Ziel ist es, ihnen einen altersgerechten und wertschätzenden Umgang mit unterschiedlichen Emotionen zu ermöglichen. Ein weiterer Bestandteil ist die Förderung des Selbstwertgefühls. Kinder profitieren davon, wenn ihre Gefühle ernst genommen werden und sie lernen, eigene emotionale Reaktionen besser zu verstehen. Im Online-Seminar werden Strategien erarbeitet, mit denen sich die emotionale Kompetenz und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten unterstützen lassen. Ergänzend werden Erfahrungen aus der therapeutischen Arbeit ausgetauscht und unterstützende Materialien besprochen. Die Teilnehmenden erhalten Anregungen, wie sie emotionale Themen kindgerecht aufgreifen und in ihre therapeutische Begleitung integrieren können. Für einzelne Übungen zur Wahrnehmung der eigenen Mimik wird ein Handspiegel benötigt. Bitte halte diesen für die Teilnahme am Online-Seminar bereit. Der Kurs verbindet Grundlagen der Emotionserkennung mit praxisorientierten Strategien zur Begleitung von Kindern. Im Mittelpunkt stehen eine einfühlsame Kommunikation, die Stärkung der therapeutischen Beziehung und die Förderung emotionaler Kompetenzen. Kursinhalte Wie erkenne ich die Grundemotionen? Was mache ich mit dieser Erkenntnis? Kinder in ihrem Emotionen stärken bitte einen Handspiegel mitbringen Ergänzende Weiterbildungsmöglichkeiten Dieses Online-Seminar lässt sich gut mit den Seminaren „Konzentration – Typen, Strategien und Alltagstricks“ sowie „Betätigungsorientierte Ergotherapie im Kindergartenalter“ kombinieren. Beide Veranstaltungen ergänzen die Inhalte um weitere Aspekte der kindlichen Entwicklung und der alltagsorientierten therapeutischen Begleitung. Zusammenfassung Dieses Online-Seminar vermittelt Grundlagen der Emotionserkennung und zeigt, wie die bewusste Wahrnehmung von Mimik und Grundemotionen die therapeutische Kommunikation unterstützen kann. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit der emotionalen Entwicklung von Kindern und erarbeiten Strategien, um deren Gefühlswelt, emotionale Kompetenz und Selbstwertgefühl zu stärken. Der fachliche Erfahrungsaustausch und die Auseinandersetzung mit unterstützenden Materialien ergänzen die Inhalte. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.

Kursnummer WEBEHOE2701
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Gebühr: 180,00 €
Clinical Reasoning für die Untere Extremität Talus oder N. Ischiadicus?
Mo. 18.01.2027 07:30
Kurse für Fachpersonal
Talus oder N. Ischiadicus?

Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder funktionelle Beschwerden der unteren Extremität lassen sich nicht immer eindeutig einer bestimmten Struktur zuordnen. Liegt die Ursache im Bereich des Talus und der biomechanischen Funktion des Sprunggelenks? Oder spielen neurogene Einflüsse, beispielsweise durch den N. Ischiadicus, eine entscheidende Rolle? Genau hier setzt das Clinical Reasoning an: Mit gezielten Untersuchungen, einer strukturierten Hypothesenbildung und der differenzierten Betrachtung funktioneller Zusammenhänge können therapeutische Entscheidungen nachvollziehbar getroffen werden. In diesem Online-Seminar steht das Clinical Reasoning für die untere Extremität im Mittelpunkt. Anhand der Leitfrage „Talus oder N. Ischiadicus?“ beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der Unterscheidung biomechanischer, funktioneller und neurologischer Einflussfaktoren. Ziel ist es, Beschwerden nicht ausschließlich anhand ihrer Lokalisation zu beurteilen, sondern mögliche Ursachen und Zusammenhänge systematisch zu hinterfragen. Talus oder N. Ischiadicus – welche Struktur beeinflusst das Beschwerdebild? Der Talus übernimmt eine wichtige Funktion bei der Kraftübertragung und Beweglichkeit des Sprunggelenks. Einschränkungen der Gelenkfunktion können sich auf das Bewegungsverhalten und die Belastungsverteilung innerhalb der unteren Extremität auswirken. Der N. Ischiadicus hingegen ist als großer peripherer Nerv an der sensiblen und motorischen Versorgung weiter Teile der unteren Extremität beteiligt. Neurogene Beschwerden können sich unter anderem durch ausstrahlende Schmerzen, Sensibilitätsveränderungen oder motorische Auffälligkeiten bemerkbar machen. Im Webinar wird erläutert, wie sich unterschiedliche Befundhypothesen entwickeln und anhand geeigneter Untersuchungsschritte überprüfen lassen. Dabei geht es nicht nur darum, einzelne Strukturen zu betrachten, sondern Untersuchungsergebnisse im Zusammenhang mit dem gesamten funktionellen Beschwerdebild zu interpretieren. Funktionelle Biomechanik und überregionale Zusammenhänge Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der funktionellen Biomechanik der unteren Extremität und ihren Verbindungen zum Becken, Beckenboden, Zwerchfell und zur Halswirbelsäule. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit der Frage, wie Bewegungsabläufe, Belastungsverteilungen und die Koordination verschiedener Körperregionen zusammenwirken. Dabei wird betrachtet, welche Bedeutung diese Zusammenhänge für die klinische Untersuchung und die therapeutische Hypothesenbildung haben können. Schnelltestung und klinische Differenzierung Wie lässt sich im therapeutischen Alltag effizient zwischen unterschiedlichen Einflussfaktoren unterscheiden? Welche Untersuchungsschritte helfen dabei, eine erste Hypothese zu bestätigen oder zu verwerfen? Das Online-Seminar vermittelt Ansätze zur gezielten Schnelltestung und Differenzierung. Die Teilnehmenden lernen, Untersuchungsergebnisse systematisch einzuordnen und daraus weitere diagnostische und therapeutische Schritte abzuleiten. Besonderes Augenmerk liegt auf der Unterscheidung zwischen lokalen biomechanischen Auffälligkeiten, funktionellen Bewegungseinschränkungen und möglichen neurologischen Beteiligungen. Die Frage „Talus oder N. Ischiadicus?“ dient dabei als Beispiel für einen strukturierten klinischen Entscheidungsprozess. Befundorientierte Therapie und Fallbeispiele Aufbauend auf den Untersuchungsergebnissen werden befundorientierte Behandlungssequenzen vorgestellt. Die Teilnehmenden beschäftigen sich damit, wie sich unterschiedliche Befundhypothesen in eine nachvollziehbare Therapieplanung übertragen lassen. Diverse Fallbeispiele verdeutlichen, weshalb ähnliche Beschwerden unterschiedliche Ursachen haben können und wie eine strukturierte Befundung bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen unterstützt. Das Webinar verbindet funktionelle Biomechanik, klinische Differenzierung und therapeutische Entscheidungsfindung. Ziel ist es, das Clinical Reasoning bei Beschwerden der unteren Extremität zu vertiefen und individuelle Behandlungsstrategien fundierter zu entwickeln. Kursinhalte Funktionelle Biomechanik der UEX sowie Verbindungen zum Becken / Beckenboden / Zwerchfell / Halswirbelsäule Schnelltestung und Differenzierung für die Therapie Befundorientierte Behandlungssequenzen und diverse Fallbeispiele Zusammenfassung Talus oder N. Ischiadicus? Dieses Online-Seminar zeigt, wie Clinical Reasoning dabei unterstützt, funktionelle und mögliche neurologische Einflussfaktoren bei Beschwerden der unteren Extremität differenziert zu betrachten. Im Mittelpunkt stehen die funktionelle Biomechanik, überregionale Zusammenhänge, gezielte Schnelltests und befundorientierte Behandlungssequenzen. Anhand verschiedener Fallbeispiele lernen die Teilnehmenden, klinische Hypothesen zu entwickeln, Untersuchungsergebnisse einzuordnen und daraus nachvollziehbare therapeutische Entscheidungen abzuleiten. Bitte beachten: Dieser Kurs findet online statt. Daher ist Folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform „Zoom“ übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch), aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die „Teilnehmer“ können sich jederzeit freischalten und ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer, das Mikrofon zu nutzen.

Kursnummer WEBEB22701
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Gebühr: 59,00 €
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Emotionen erkennen und Kinder stärken Mimik, Grundemotionen & Selbstwert
Sa. 16.01.2027 10:00
Mimik, Grundemotionen & Selbstwert

Manchmal entsteht im Gespräch ein bestimmtes Bauchgefühl, ohne dass wir sofort erkennen können, woher es kommt. Häufig nehmen wir nonverbale Signale unseres Gegenübers wahr, bevor wir diese bewusst einordnen können. Besonders die Mimik kann wichtige Hinweise auf emotionale Zustände geben. Wer Gesichtsausdrücke bewusster beobachtet, kann die Kommunikation differenzierter gestalten und besser auf sein Gegenüber eingehen. Gerade in der therapeutischen Arbeit mit Kindern ist ein sensibler Umgang mit Emotionen von großer Bedeutung. Kinder erleben und zeigen vielfältige Gefühle, verfügen jedoch je nach Entwicklungsstand noch nicht immer über die sprachlichen Möglichkeiten, diese eindeutig zu benennen. Eine bewusste Wahrnehmung emotionaler Signale kann deshalb dabei helfen, ihre Gefühlswelt besser zu verstehen und sie in ihrer emotionalen Entwicklung zu begleiten. In diesem Online-Seminar beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der Erkennung von Grundemotionen und deren Ausdruck in der Mimik. Sie lernen, auf welche Merkmale bei Gesichtsausdrücken geachtet werden kann und wie emotionale Hinweise im Zusammenhang mit der jeweiligen Situation eingeordnet werden sollten. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich die gewonnenen Erkenntnisse in der therapeutischen Arbeit nutzen lassen. Die bewusste Wahrnehmung von Emotionen kann die Gesprächsführung unterstützen und dazu beitragen, die Beziehung zwischen Kind und therapeutischer Fachperson zu stärken. Dabei wird auch betrachtet, wie sich Missverständnisse vermeiden lassen und weshalb einzelne Gesichtsausdrücke nicht automatisch eine eindeutige Aussage über das tatsächliche Gefühl eines Menschen ermöglichen. Darüber hinaus steht die emotionale Entwicklung von Kindern im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit Möglichkeiten, Kinder beim Wahrnehmen, Benennen und Verstehen ihrer Gefühle zu unterstützen. Ziel ist es, ihnen einen altersgerechten und wertschätzenden Umgang mit unterschiedlichen Emotionen zu ermöglichen. Ein weiterer Bestandteil ist die Förderung des Selbstwertgefühls. Kinder profitieren davon, wenn ihre Gefühle ernst genommen werden und sie lernen, eigene emotionale Reaktionen besser zu verstehen. Im Online-Seminar werden Strategien erarbeitet, mit denen sich die emotionale Kompetenz und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten unterstützen lassen. Ergänzend werden Erfahrungen aus der therapeutischen Arbeit ausgetauscht und unterstützende Materialien besprochen. Die Teilnehmenden erhalten Anregungen, wie sie emotionale Themen kindgerecht aufgreifen und in ihre therapeutische Begleitung integrieren können. Für einzelne Übungen zur Wahrnehmung der eigenen Mimik wird ein Handspiegel benötigt. Bitte halte diesen für die Teilnahme am Online-Seminar bereit. Der Kurs verbindet Grundlagen der Emotionserkennung mit praxisorientierten Strategien zur Begleitung von Kindern. Im Mittelpunkt stehen eine einfühlsame Kommunikation, die Stärkung der therapeutischen Beziehung und die Förderung emotionaler Kompetenzen. Kursinhalte Wie erkenne ich die Grundemotionen? Was mache ich mit dieser Erkenntnis? Kinder in ihrem Emotionen stärken bitte einen Handspiegel mitbringen Ergänzende Weiterbildungsmöglichkeiten Dieses Online-Seminar lässt sich gut mit den Seminaren „Konzentration – Typen, Strategien und Alltagstricks“ sowie „Betätigungsorientierte Ergotherapie im Kindergartenalter“ kombinieren. Beide Veranstaltungen ergänzen die Inhalte um weitere Aspekte der kindlichen Entwicklung und der alltagsorientierten therapeutischen Begleitung. Zusammenfassung Dieses Online-Seminar vermittelt Grundlagen der Emotionserkennung und zeigt, wie die bewusste Wahrnehmung von Mimik und Grundemotionen die therapeutische Kommunikation unterstützen kann. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit der emotionalen Entwicklung von Kindern und erarbeiten Strategien, um deren Gefühlswelt, emotionale Kompetenz und Selbstwertgefühl zu stärken. Der fachliche Erfahrungsaustausch und die Auseinandersetzung mit unterstützenden Materialien ergänzen die Inhalte. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.

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Clinical Reasoning für die Untere Extremität Talus oder N. Ischiadicus?
Mo. 18.01.2027 07:30
Kurse für Fachpersonal
Talus oder N. Ischiadicus?

Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder funktionelle Beschwerden der unteren Extremität lassen sich nicht immer eindeutig einer bestimmten Struktur zuordnen. Liegt die Ursache im Bereich des Talus und der biomechanischen Funktion des Sprunggelenks? Oder spielen neurogene Einflüsse, beispielsweise durch den N. Ischiadicus, eine entscheidende Rolle? Genau hier setzt das Clinical Reasoning an: Mit gezielten Untersuchungen, einer strukturierten Hypothesenbildung und der differenzierten Betrachtung funktioneller Zusammenhänge können therapeutische Entscheidungen nachvollziehbar getroffen werden. In diesem Online-Seminar steht das Clinical Reasoning für die untere Extremität im Mittelpunkt. Anhand der Leitfrage „Talus oder N. Ischiadicus?“ beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der Unterscheidung biomechanischer, funktioneller und neurologischer Einflussfaktoren. Ziel ist es, Beschwerden nicht ausschließlich anhand ihrer Lokalisation zu beurteilen, sondern mögliche Ursachen und Zusammenhänge systematisch zu hinterfragen. Talus oder N. Ischiadicus – welche Struktur beeinflusst das Beschwerdebild? Der Talus übernimmt eine wichtige Funktion bei der Kraftübertragung und Beweglichkeit des Sprunggelenks. Einschränkungen der Gelenkfunktion können sich auf das Bewegungsverhalten und die Belastungsverteilung innerhalb der unteren Extremität auswirken. Der N. Ischiadicus hingegen ist als großer peripherer Nerv an der sensiblen und motorischen Versorgung weiter Teile der unteren Extremität beteiligt. Neurogene Beschwerden können sich unter anderem durch ausstrahlende Schmerzen, Sensibilitätsveränderungen oder motorische Auffälligkeiten bemerkbar machen. Im Webinar wird erläutert, wie sich unterschiedliche Befundhypothesen entwickeln und anhand geeigneter Untersuchungsschritte überprüfen lassen. Dabei geht es nicht nur darum, einzelne Strukturen zu betrachten, sondern Untersuchungsergebnisse im Zusammenhang mit dem gesamten funktionellen Beschwerdebild zu interpretieren. Funktionelle Biomechanik und überregionale Zusammenhänge Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der funktionellen Biomechanik der unteren Extremität und ihren Verbindungen zum Becken, Beckenboden, Zwerchfell und zur Halswirbelsäule. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit der Frage, wie Bewegungsabläufe, Belastungsverteilungen und die Koordination verschiedener Körperregionen zusammenwirken. Dabei wird betrachtet, welche Bedeutung diese Zusammenhänge für die klinische Untersuchung und die therapeutische Hypothesenbildung haben können. Schnelltestung und klinische Differenzierung Wie lässt sich im therapeutischen Alltag effizient zwischen unterschiedlichen Einflussfaktoren unterscheiden? Welche Untersuchungsschritte helfen dabei, eine erste Hypothese zu bestätigen oder zu verwerfen? Das Online-Seminar vermittelt Ansätze zur gezielten Schnelltestung und Differenzierung. Die Teilnehmenden lernen, Untersuchungsergebnisse systematisch einzuordnen und daraus weitere diagnostische und therapeutische Schritte abzuleiten. Besonderes Augenmerk liegt auf der Unterscheidung zwischen lokalen biomechanischen Auffälligkeiten, funktionellen Bewegungseinschränkungen und möglichen neurologischen Beteiligungen. Die Frage „Talus oder N. Ischiadicus?“ dient dabei als Beispiel für einen strukturierten klinischen Entscheidungsprozess. Befundorientierte Therapie und Fallbeispiele Aufbauend auf den Untersuchungsergebnissen werden befundorientierte Behandlungssequenzen vorgestellt. Die Teilnehmenden beschäftigen sich damit, wie sich unterschiedliche Befundhypothesen in eine nachvollziehbare Therapieplanung übertragen lassen. Diverse Fallbeispiele verdeutlichen, weshalb ähnliche Beschwerden unterschiedliche Ursachen haben können und wie eine strukturierte Befundung bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen unterstützt. Das Webinar verbindet funktionelle Biomechanik, klinische Differenzierung und therapeutische Entscheidungsfindung. Ziel ist es, das Clinical Reasoning bei Beschwerden der unteren Extremität zu vertiefen und individuelle Behandlungsstrategien fundierter zu entwickeln. Kursinhalte Funktionelle Biomechanik der UEX sowie Verbindungen zum Becken / Beckenboden / Zwerchfell / Halswirbelsäule Schnelltestung und Differenzierung für die Therapie Befundorientierte Behandlungssequenzen und diverse Fallbeispiele Zusammenfassung Talus oder N. Ischiadicus? Dieses Online-Seminar zeigt, wie Clinical Reasoning dabei unterstützt, funktionelle und mögliche neurologische Einflussfaktoren bei Beschwerden der unteren Extremität differenziert zu betrachten. Im Mittelpunkt stehen die funktionelle Biomechanik, überregionale Zusammenhänge, gezielte Schnelltests und befundorientierte Behandlungssequenzen. Anhand verschiedener Fallbeispiele lernen die Teilnehmenden, klinische Hypothesen zu entwickeln, Untersuchungsergebnisse einzuordnen und daraus nachvollziehbare therapeutische Entscheidungen abzuleiten. Bitte beachten: Dieser Kurs findet online statt. Daher ist Folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform „Zoom“ übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch), aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die „Teilnehmer“ können sich jederzeit freischalten und ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer, das Mikrofon zu nutzen.

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06.11.26 17:51:21