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Faszilitierte Segmente
Wenn das Nervensystem nicht mehr loslässt

Das Rückenmark übernimmt eine zentrale Rolle bei der Verarbeitung und Weiterleitung sensorischer und motorischer Informationen. Innerhalb seiner segmentalen Organisation bestehen vielfältige Verbindungen zwischen Haut, Muskulatur, Faszien und inneren Organen. Veränderungen der neuronalen Erregbarkeit können dabei die Verarbeitung von Reizen und die Reaktionen des Körpers beeinflussen.

In diesem Webinar beschäftigen sich die Teilnehmenden mit dem osteopathischen Konzept der faszilitierten Segmente. Gemeint sind Rückenmarksabschnitte, denen eine erhöhte neuronale Erregbarkeit zugeschrieben wird. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie solche Zustände neurophysiologisch erklärt werden und welche Bedeutung sie für Schmerzen, Muskelspannung und vegetative Reaktionen haben können.

Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf den Grundlagen der segmentalen Fazilitation. Dabei wird betrachtet, wie das Rückenmark unterschiedliche sensorische Informationen verarbeitet und welche Mechanismen an einer gesteigerten Reizantwort beteiligt sein können. Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in die neurophysiologischen Modelle, die zur Erklärung faszilitierter Segmente herangezogen werden.

Darüber hinaus werden die Verbindungen zwischen Rückenmarkssegmenten und körperlichen Strukturen thematisiert. Hierzu gehören insbesondere somatoviszerale und viszerosomatische Zusammenhänge. Das Webinar betrachtet, wie sich neuronale Reaktionen in der Muskulatur, in vegetativen Mustern und im Zusammenhang mit Organfunktionen widerspiegeln können.

Auch mögliche Einflussfaktoren auf die neuronale Erregbarkeit spielen eine wichtige Rolle. Chronischer Stress, Verletzungen und entzündliche Prozesse können mit Veränderungen der Schmerzverarbeitung und nervalen Regulation verbunden sein. Die Teilnehmenden beschäftigen sich damit, wie solche Mechanismen zur Entstehung oder Aufrechterhaltung anhaltender Beschwerden beitragen können.

Aufbauend auf diesen Grundlagen werden osteopathische Betrachtungsweisen und manuelle Behandlungsansätze vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen therapeutische Zugänge über Haut, Muskulatur, Faszien und viszerale Strukturen, die innerhalb osteopathischer Behandlungskonzepte zur Beeinflussung von Spannungszuständen und körperlichen Reaktionen eingesetzt werden.

Das Webinar verbindet neurophysiologische Grundlagen mit segmentalen und somatoviszeralen Denkmodellen. Ziel ist es, das Verständnis für mögliche Zusammenhänge zwischen neuronaler Erregbarkeit, Schmerzen und körperlichen Regulationsprozessen zu erweitern und osteopathische Behandlungsansätze differenziert einzuordnen.

Kursinhalte

  • Grundlagen faszilitierter Segmente und segmentaler Fazilitation
  • Neurophysiologie der Rückenmarkssegmente und neuronaler Übererregbarkeit
  • Mögliche Zusammenhänge zwischen faszilitierten Segmenten und Schmerzen
  • Somatoviszerale und viszerosomatische Verbindungen
  • Bedeutung segmentaler Prozesse für Muskelspannung und vegetative Reaktionen
  • Mögliche Auswirkungen auf organbezogene Funktionen
  • Einfluss von chronischem Stress, Verletzungen und Entzündungen
  • Zusammenhänge zwischen neuronaler Sensibilisierung und anhaltenden Beschwerden
  • Osteopathische Behandlungsansätze über Haut, Muskulatur, Faszien und Organe
  • Therapeutische Betrachtung von Spannungszuständen und körperlicher Regulation

Zusammenfassung

Dieses Webinar vermittelt einen Einblick in das Konzept faszilitierter Rückenmarkssegmente und die neurophysiologischen Grundlagen segmentaler Übererregbarkeit. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit somatoviszeralen Zusammenhängen, vegetativen Reaktionen und möglichen Wechselwirkungen zwischen Nervensystem, Muskulatur und Organen.

Ergänzend werden osteopathische Ansätze vorgestellt, die Haut, Muskulatur, Faszien und viszerale Strukturen in die therapeutische Betrachtung einbeziehen. Das Seminar verbindet neurophysiologische Grundlagen mit osteopathischen Denkmodellen und beleuchtet deren Bedeutung für die Einordnung chronischer Beschwerden.

 

 

Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten:

  • Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren.
  • Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses.
  • Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein.
  • Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein.
  • Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden.
  • Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen.
  • Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.

Faszilitierte Segmente
Wenn das Nervensystem nicht mehr loslässt

Das Rückenmark übernimmt eine zentrale Rolle bei der Verarbeitung und Weiterleitung sensorischer und motorischer Informationen. Innerhalb seiner segmentalen Organisation bestehen vielfältige Verbindungen zwischen Haut, Muskulatur, Faszien und inneren Organen. Veränderungen der neuronalen Erregbarkeit können dabei die Verarbeitung von Reizen und die Reaktionen des Körpers beeinflussen.

In diesem Webinar beschäftigen sich die Teilnehmenden mit dem osteopathischen Konzept der faszilitierten Segmente. Gemeint sind Rückenmarksabschnitte, denen eine erhöhte neuronale Erregbarkeit zugeschrieben wird. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie solche Zustände neurophysiologisch erklärt werden und welche Bedeutung sie für Schmerzen, Muskelspannung und vegetative Reaktionen haben können.

Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf den Grundlagen der segmentalen Fazilitation. Dabei wird betrachtet, wie das Rückenmark unterschiedliche sensorische Informationen verarbeitet und welche Mechanismen an einer gesteigerten Reizantwort beteiligt sein können. Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in die neurophysiologischen Modelle, die zur Erklärung faszilitierter Segmente herangezogen werden.

Darüber hinaus werden die Verbindungen zwischen Rückenmarkssegmenten und körperlichen Strukturen thematisiert. Hierzu gehören insbesondere somatoviszerale und viszerosomatische Zusammenhänge. Das Webinar betrachtet, wie sich neuronale Reaktionen in der Muskulatur, in vegetativen Mustern und im Zusammenhang mit Organfunktionen widerspiegeln können.

Auch mögliche Einflussfaktoren auf die neuronale Erregbarkeit spielen eine wichtige Rolle. Chronischer Stress, Verletzungen und entzündliche Prozesse können mit Veränderungen der Schmerzverarbeitung und nervalen Regulation verbunden sein. Die Teilnehmenden beschäftigen sich damit, wie solche Mechanismen zur Entstehung oder Aufrechterhaltung anhaltender Beschwerden beitragen können.

Aufbauend auf diesen Grundlagen werden osteopathische Betrachtungsweisen und manuelle Behandlungsansätze vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen therapeutische Zugänge über Haut, Muskulatur, Faszien und viszerale Strukturen, die innerhalb osteopathischer Behandlungskonzepte zur Beeinflussung von Spannungszuständen und körperlichen Reaktionen eingesetzt werden.

Das Webinar verbindet neurophysiologische Grundlagen mit segmentalen und somatoviszeralen Denkmodellen. Ziel ist es, das Verständnis für mögliche Zusammenhänge zwischen neuronaler Erregbarkeit, Schmerzen und körperlichen Regulationsprozessen zu erweitern und osteopathische Behandlungsansätze differenziert einzuordnen.

Kursinhalte

  • Grundlagen faszilitierter Segmente und segmentaler Fazilitation
  • Neurophysiologie der Rückenmarkssegmente und neuronaler Übererregbarkeit
  • Mögliche Zusammenhänge zwischen faszilitierten Segmenten und Schmerzen
  • Somatoviszerale und viszerosomatische Verbindungen
  • Bedeutung segmentaler Prozesse für Muskelspannung und vegetative Reaktionen
  • Mögliche Auswirkungen auf organbezogene Funktionen
  • Einfluss von chronischem Stress, Verletzungen und Entzündungen
  • Zusammenhänge zwischen neuronaler Sensibilisierung und anhaltenden Beschwerden
  • Osteopathische Behandlungsansätze über Haut, Muskulatur, Faszien und Organe
  • Therapeutische Betrachtung von Spannungszuständen und körperlicher Regulation

Zusammenfassung

Dieses Webinar vermittelt einen Einblick in das Konzept faszilitierter Rückenmarkssegmente und die neurophysiologischen Grundlagen segmentaler Übererregbarkeit. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit somatoviszeralen Zusammenhängen, vegetativen Reaktionen und möglichen Wechselwirkungen zwischen Nervensystem, Muskulatur und Organen.

Ergänzend werden osteopathische Ansätze vorgestellt, die Haut, Muskulatur, Faszien und viszerale Strukturen in die therapeutische Betrachtung einbeziehen. Das Seminar verbindet neurophysiologische Grundlagen mit osteopathischen Denkmodellen und beleuchtet deren Bedeutung für die Einordnung chronischer Beschwerden.

 

 

Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten:

  • Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren.
  • Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses.
  • Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein.
  • Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein.
  • Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden.
  • Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen.
  • Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
  • Gebühr
    59,00 €
  • Kursnummer: WEBDS82701
  • Start
    Mi. 18.08.2027
    18:30 Uhr
    Ende
    Mi. 18.08.2027
    20:00 Uhr
  • Zielgruppe:
    • Physiotherapeuten
    • Ergotherapeuten
    • Heilpraktiker
    • Osteopathen
    • Logopäden
    • Ärzte
  • Hinweis: 2 FP
  • Dozent*in:
    © ---
    Davy Schneider
  • Geschäftsstelle: online
  • Kurse für Fachpersonal
    via Zoom
02.11.26 17:12:57