Alle Weiterbildungen
Die Psychodynamik, also die Lehre von den Kräften, die im Inneren einer Person wirken, ist ein zentraler Bestandteil vieler Therapieformen. Das Wissen über psychische Dynamiken, wie sie in der Psychotherapie erforscht und angewendet werden, kann die Therapieerfahrung grundlegend verändern. Es ermöglicht sowohl dem Therapeuten als auch dem Patienten, den Entstehungsprozess von Problemen besser zu verstehen und gezielter daran zu arbeiten. Lernen Sie in unseren Abendvorlesungen, wie Sie in akuten Überlastungskrisen sicher und professionell reagieren können, mit Panikattacken und Warnsignalen für Suizidverdachtsmomenten in Ihrem beruflichen oder privaten Umfeld sicher und professionell umzugehen. Kursinhalte: Was ist eine Akute Überlastungskrise? Zugang zur Betroffenen gewinnen und auf Augenhöhe Kommunizieren Soforthilfe: Stabilisierung und Entlastung in der Akutsituation Erste Schritte zur weiteren Unterstützung und Prävention
Die Füße werden in der Therapie meistens stiefmütterlich behandelt. Erst wenn der Patient kaum mehr gehen kann, sehen wir auf die Füße. Dabei ist diese Extremität einer der wichtigsten für die Fortbewegung! Daher gibt es nun eine Information über die verschiedenen rheumatischen Erkrankungen am Fuß und Behandlungsmöglichkeiten sowie eine Instruktion zu Eigenübungsprogrammen. Denn auch gesunde Füße benötigen regelmäßige Übungsprogramme, um lange fit zu bleiben und uns im Leben weiter zu tragen!
Medikamente sind im therapeutischen Alltag ein zentraler Bestandteil vieler Behandlungsverläufe. Sie spielen bei chronischen Erkrankungen, in der Nachsorge nach Operationen und in der Schmerztherapie eine wichtige Rolle. Um Behandlungen sicher begleiten und besser verstehen zu können, ist es daher notwendig, grundlegende pharmakologische Zusammenhänge einordnen zu können. Genau hier setzt die Weiterbildung Pharmakologie Grundlagen an: Sie vermittelt fundiertes Basiswissen, um Arzneimittel in ihrer Wirkung, Anwendung und Bedeutung für therapeutische Prozesse nachvollziehbar zu verstehen. Das Seminar richtet sich an Fachpersonen, die ihr Wissen zur Arzneimittellehre kompakt, praxisnah und fachlich fundiert erweitern möchten. Im Fokus stehen zentrale Begriffe und Mechanismen, die für den beruflichen Alltag relevant sind. Dazu gehören unter anderem die Wirkweise von Medikamenten, die Bedeutung von Halbwertszeit und Bioverfügbarkeit sowie die fachgerechte Einschätzung von Nebenwirkungen und Wechselwirkungen. Die Teilnehmenden lernen, pharmakologische Informationen besser zu verstehen, Wirkstoffe systematisch einzuordnen und Fachinformationen sicherer zu bewerten. Der Kurs findet als Online-Seminar statt und bietet damit eine flexible Möglichkeit, sich ortsunabhängig weiterzubilden. Dabei beschreibt das Format ausschließlich die Form der Teilnahme, nicht jedoch eine eigene Methode oder einen inhaltlich abweichenden Schwerpunkt. Die fachlichen Inhalte bleiben unabhängig von der Teilnahmeform gleich und konzentrieren sich auf anwendungsbezogenes Grundlagenwissen. So eignet sich das Seminar für alle, die sich fundiert mit Arzneimitteln, ihren Eigenschaften und ihrer Relevanz für therapeutische Prozesse auseinandersetzen möchten, ohne auf Praxisbezug und fachliche Tiefe zu verzichten. Kursinhalte Grundbegriffe der Pharmakologie – Pharmakodynamik und Pharmakokinetik Applikationsformen und Resorptionswege Dosis, Halbwertszeit und therapeutische Breite Wechselwirkungen und Nebenwirkungen erkennen Einfluss von Medikamenten auf Belastbarkeit, Training und Regeneration Zusammenfassung Im Kurs werden die Grundlagen der Pharmakologie so vermittelt, dass ein direkter Bezug zur therapeutischen Praxis entsteht. Ziel ist es, Arzneimittel systematisch einordnen, Wirkstoffe besser verstehen und mögliche Nebenwirkungen differenziert beurteilen zu können. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Orientierung im Umgang mit relevanten Informationsquellen, um pharmakologische Inhalte eigenständig recherchieren und sicher nutzen zu können. Die Weiterbildung schafft damit eine verlässliche Grundlage für einen reflektierten und fachlich sicheren Umgang mit Medikamenten im Berufsalltag. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Gelenkbeschwerden gehören zu den häufigsten funktionellen Einschränkungen in Therapie, Training und Prävention. Diese Fortbildung vermittelt problemspezifische, evidenzbasierte Übungen für die HWS, die sich an Pathophysiologie, Belastbarkeit und funktionellen Defiziten orientieren. Der Fokus liegt auf der gezielten Übungsauswahl statt auf unspezifischen Standardprogrammen. Aktuelle Erkenntnisse aus Sport-, Trainings- und Rehabilitationswissenschaft bilden die wissenschaftliche Grundlage. Alle Inhalte sind praxisnah aufbereitet und direkt im beruflichen Alltag umsetzbar. Kernziele: Gelenkspezifische Belastungssteuerung: Mobilisation, Aktivierung, Stabilisation und Kräftigung Praxisorientierte Übungsbeispiele mit klarer therapeutischer Zielsetzung
Atmen tun wir alle – doch kaum jemand nutzt die Kraft der Atmung bewusst für mehr Beweglichkeit. In diesem Webinar erfährst du, wie gezielte Atemtechniken Muskelspannung regulieren, Bewegungsfreiheit fördern und dein Training effektiv unterstützen können. Du lernst die physiologischen Zusammenhänge zwischen Atemmuster und Beweglichkeit kennen – verständlich erklärt und direkt in praktische Übungen umgesetzt.
Ernährung//Verdauung/Immunsystem - der unterstützte Therapiehebel Was passiert zwischen Gabel und Gewebe? Zwei Patienten, gleiche Diagnose, gleiche Therapie – völlig unterschiedliche Verläufe. Der Unterschied liegt oft nicht in der Behandlung, sondern im Stoffwechsel. Diese Webinarreihe zeigt, wie Ernährung, Darm, Mikronährstoffe und Immunsystem darüber entscheiden, ob Therapie wirkt oder verpufft. Wir übersetzen Biochemie in Praxis: verständlich, relevant und sofort anwendbar anhand von praktischen Beispielen. Mehr Wirkung. Weniger Rätselraten. Therapie, die in der Zelle ankommt. Was dich erwartet: Eine kompakte Webinarreihe über die Hebel, die Therapie wirksamer machen. Makronutrienten 1 - Kohlenhydrate - Proteine Makronutrienten 2 - Fette Medikamente und Mikronährstoffe Wundheilung Darmgesundheit - Parkinson/MS/Neurodegenerative Erkrankung Erschöpfungssyndrome - Schilddrüse und Mitochondrien Sport und Leistungsfähigkeit Schwangerschaft/Kinder/Jugendliche Kein Ernährungsdogma - sondern ein Werkzeugkasten für bessere Therapieergebnisse Alle Webinare sind einzeln buchbar – eine feste Reihenfolge oder eine gemeinsame Buchung ist nicht erforderlich. Wundheilung Warum manche Wunden heilen – und andere chronisch werden Wundheilung ist Biochemie. Du lernst: welche Nährstoffe Heilung steuern warum Diabetes & Mangelzustände Wunden sabotieren wie du Heilung aktiv beschleunigen kannst Mehr als Pflaster – echte Regeneration.
Im Online-Seminar Psychische Erkrankungen erhalten Teilnehmende einen kompakten und gut verständlichen Überblick über zentrale Krankheitsbilder. Die Weiterbildung Psychische Erkrankungen stellt wichtige psychische Störungen vor und ordnet ein, welche Bedeutung typische Symptome, Verlaufsformen und Besonderheiten für die therapeutische Arbeit haben. Der Schwerpunkt liegt auf einem grundlegenden Verständnis, das Sicherheit im Umgang mit Patienten schafft. Behandelt werden psychische Erkrankungen, die im therapeutischen Kontext häufig relevant werden können, darunter Angst- und depressive Störungen, somatoforme Beschwerden sowie Traumafolgestörungen. Der Online-Kurs Psychische Erkrankungen unterstützt dabei, Beobachtungen fachlich einzuordnen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu erleichtern. Die Fortbildung Psychische Erkrankungen konzentriert sich auf die nachvollziehbare Erklärung zentraler Merkmale und Verläufe. Dadurch entsteht eine sachliche Orientierung für Situationen, in denen psychische Symptome, körpernah erlebte Beschwerden oder traumabezogene Reaktionen die therapeutische Einschätzung und Kommunikation beeinflussen. Kursinhalte Kompakter Überblick über wichtige psychische Erkrankungen Angststörungen und depressive Störungen als zentrale Krankheitsbilder Somatoforme Beschwerden und ihre Bedeutung im therapeutischen Kontext Traumafolgestörungen mit typischen Symptomen und Besonderheiten Typische Symptome, Verlaufsformen und fachliche Besonderheiten verständlich einordnen Relevanz psychischer Erkrankungen für therapeutische Arbeit und Patientenkontakt Grundlagen für mehr Sicherheit und bessere interdisziplinäre Zusammenarbeit Das Seminar vermittelt eine kompakte fachliche Grundlage, die den Blick für psychische Erkrankungen schärft und die Einordnung im therapeutischen Alltag erleichtert. Im Vordergrund stehen Verständlichkeit, sichere Orientierung und ein sensibler Umgang mit unterschiedlichen Krankheitsbildern. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform "Zoom" übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die "Teilnehmer" können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Dieser Teil der Ringvorlesung widmet sich dem Gastrointestinaltrakt und dessen Aufgaben in der Verdauung. Komplexes Zusammenspiel des Verdauungstrakts und seine Bedeutung für die Gesundheit. Anatomie des Verdauungssystems: Mund, Magen, Dünn- und Dickdarm, Verdauungsdrüsen Physiologie der Verdauung: Mechanische und chemische Zerkleinerung, Nährstoffaufnahme und Resorption
Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers und übernimmt wichtige Aufgaben bei der Wahrnehmung und Verarbeitung unterschiedlicher Reize. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Hautrezeptoren. Sie erfassen verschiedene Reizqualitäten und leiten Informationen an das Nervensystem weiter. Das Verständnis ihrer Funktionen unterstützt dabei, neurophysiologische Zusammenhänge zwischen Haut, Wahrnehmung und Reizverarbeitung besser einzuordnen. In diesem Online-Seminar beschäftigst du dich intensiv mit der Anatomie und Physiologie der Hautrezeptoren. Neben dem Aufbau der Haut stehen unterschiedliche Rezeptortypen sowie deren Verbindung zum Nervensystem im Mittelpunkt. Dadurch entsteht ein strukturierter Überblick über die neurophysiologischen Grundlagen der Wahrnehmung über die Haut. Einführung in die Anatomie und Physiologie der Hautrezeptoren Aufbau der Haut und ihre verschiedenen Schichten Arten von Hautrezeptoren und ihre Funktionen Verbindung zwischen Hautrezeptoren und Nervensystem Darauf aufbauend wird betrachtet, wie Berührung und verschiedene Umweltfaktoren die Aktivität der Hautrezeptoren beeinflussen können. Die Wahrnehmung von Reizen hängt dabei nicht nur von den jeweiligen Rezeptoren ab, sondern auch von ihrer Verarbeitung innerhalb des Nervensystems. Therapeutische Auswirkungen von Händen und Umwelt auf die Hautrezeptoren Bedeutung der Berührung für die Hautrezeptoren Einfluss der Gestaltung der Umwelt auf die Erregung der Hautrezeptoren Anwendungsmöglichkeiten in der Therapie und Rehabilitation Der Therapiebezug verbindet die neurophysiologischen Grundlagen mit Fragestellungen aus der therapeutischen Praxis. Dabei wird deutlich, welche Bedeutung Berührung, unterschiedliche Reize und die Gestaltung der Umwelt für die Aktivierung von Hautrezeptoren haben können. Das Online-Seminar bietet damit einen kompakten Einblick in die Neurophysiologie der Haut und vermittelt Zusammenhänge zwischen Hautrezeptoren, Nervensystem, Wahrnehmung und therapeutischer Anwendung. Vorhandenes Wissen kann aufgefrischt und um weitere Aspekte der Reizverarbeitung ergänzt werden. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Yoga am Schreibtisch Langes Sitzen oder viel Stehen, angespannte Schultern und ein voller Kopf gehören für viele Menschen zum Praxis- und Büroalltag. Yoga am Schreibtisch zeigt, wie kurze, leicht umsetzbare Impulse helfen können, Verspannungen zu lösen, die Konzentration zu fördern und neue Energie zu gewinnen. Die Übungen benötigen keine Matte und lassen sich direkt am Arbeitsplatz durchführen. Im Mittelpunkt stehen einfache Bewegungs-, Dehn- und Atemübungen, die sofort in den Alltag integriert werden können. So entstehen kleine Mikropausen, die Körper und Geist entlasten und sich auch als alltagsnahe Empfehlung für Patienten eignen. Kursinhalte Kurze Bewegungs- und Dehnübungen für Nacken, Schultern und Rücken Atemübungen für mehr Ruhe, Klarheit und Fokus Mini-Übungssequenzen, die direkt im Sitzen durchgeführt werden können Praktische Tipps zur Integration von Mikropausen und Bewegungsritualen im Alltag Das Webinar verbindet theoretische Impulse mit angeleiteten Mitmachübungen am Schreibtisch. Ergänzend gibt es Informationen zur Yogaausbildung und zu Möglichkeiten der Vertiefung. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Diese Weiterbildung zu duralen Zusammenhängen beim Pferd vermittelt ein vertieftes Verständnis der Dura mater und ihrer anatomischen sowie funktionellen Verbindungen. Im Online-Seminar werden die komplexen Aufhängungen im Schädel, an den Suturen cranii sowie entlang der gesamten Wirbelsäule anschaulich dargestellt. Ziel ist es, die vielschichtigen Beziehungen der duralen Strukturen in ihrem biomechanischen und neurologischen Kontext nachvollziehbar zu machen und daraus praxisrelevante Schlussfolgerungen für die therapeutische Arbeit abzuleiten. Durale Strukturen übernehmen eine bedeutende Rolle für Bewegungskoordination, Spannungsregulation und neuronale Informationsverarbeitung. Aufbauend auf einer klaren Darstellung der anatomischen Grundlagen werden funktionelle Zusammenhänge systematisch erarbeitet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Spannungsmuster innerhalb der Dura mater entwickeln und welche Auswirkungen sie auf den gesamten Organismus haben können. Dabei werden strukturelles Wissen und klinische Überlegungen sinnvoll miteinander verknüpft, sodass mögliche Funktionsstörungen differenziert eingeordnet werden können. Die Fortbildung ist so konzipiert, dass eine flexible und ortsunabhängige Teilnahme möglich ist. Sie richtet sich an Therapeutinnen und Therapeuten, die ihre Kenntnisse zur duralen Anatomie des Pferdes vertiefen und biomechanische Wechselwirkungen besser verstehen möchten. Durch die Verbindung von theoretischer Präzision und praxisnaher Betrachtung entsteht ein ganzheitlicher Blick auf craniosacrale und durale Strukturen. Das erworbene Wissen unterstützt dabei, Spannungsphänomene im Körper des Pferdes differenziert zu analysieren und therapeutische Maßnahmen fundiert zu planen. Kursinhalte Anatomische Grundlagen der Dura mater des Pferdes Verbindungen der Dura mater mit dem Schädel Beziehungen zu den Suturen cranii Zusammenhang zwischen Dura mater und Wirbelsäule Bedeutung duraler Strukturen für biomechanische Prozesse Bedeutung duraler Strukturen für neurologische Prozesse Mögliche Spannungsmuster und Funktionsstörungen der Dura Auswirkungen duraler Dysfunktionen auf den Gesamtorganismus Diagnostische Überlegungen auf Basis duraler Zusammenhänge Konservative Behandlungsmöglichkeiten im Kontext duraler Strukturen Zusammenfassung Die Weiterbildung verbindet anatomische Genauigkeit mit einem funktionellen Verständnis der duralen Systeme. Teilnehmende erhalten eine fundierte Grundlage, um Zusammenhänge sicher zu erkennen, klinisch zu bewerten und sinnvoll in ihre therapeutische Arbeit zu integrieren. Dadurch wird ein erweitertes Verständnis für komplexe Spannungsmuster und deren mögliche Auswirkungen auf Bewegung und Nervensystem geschaffen. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
KISS-Syndrom und 3-Monatskoliken sind seit Jahren Gegenstand intensiver Diskussionen. Oft ging es weniger um objektive Befunde als um Ideologien in der medizinischen Debatte. In diesem Seminar beleuchten wir die aktuelle Studienlage und teilen praxisnahe Erfahrungen aus meiner Arbeit mit ca. 400 Säuglingen pro Jahr. Wir diskutieren Behandlungsansätze sowie die dahinterstehenden Hypothesen zu funktionellen Ursachen dieser Symptomatologie und thematisieren, welche Ansätze sich in der Praxis bewährt haben.
Die kostenfreie Infoveranstaltung zur Osteopathie-Ausbildung vermittelt einen kompakten Überblick über die berufsbegleitende Ausbildung an den MFZ Osteopathieschulen. Das Online-Seminar dient der sachlichen Orientierung für alle, die prüfen möchten, ob dieser Ausbildungsweg zu ihren fachlichen Zielen und beruflichen Rahmenbedingungen passt. Im Mittelpunkt stehen Aufbau, Inhalte und Zielsetzung der fünfjährigen Osteopathie-Ausbildung. Vorgestellt werden die klassischen osteopathischen Prinzipien sowie die parietalen, viszeralen und craniosacralen Bereiche. Darüber hinaus informiert die Veranstaltung über klinische Fallarbeit, Supervision und Prüfungsvorbereitung. Erläutert wird auch, wie Präsenzmodule, Selbststudium, Lehrmaterialien und On-Demand-Inhalte innerhalb der Ausbildung miteinander verbunden sind. Das Webinar richtet sich an Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Ärztinnen und Ärzte, Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker sowie Angehörige weiterer medizinischer Fachberufe. Es bietet Gelegenheit, Fragen zu den Voraussetzungen, zur Ausbildungsstruktur, zum zeitlichen Umfang, zu möglichen Abschlüssen und zu den beruflichen Perspektiven zu stellen. Damit schafft die Veranstaltung eine fundierte Informationsgrundlage für die persönliche Einordnung der Weiterbildung Osteopathie-Ausbildung. Inhalte der Infoveranstaltung Aufbau und Ablauf der Osteopathie-Ausbildung Überblick über parietale, viszerale und craniosacrale Inhalte Lernformate, Module und On-Demand-Materialien Zugangsvoraussetzungen und Abschlusswege Zeit für persönliche Fragen Die Online-Infoveranstaltung bündelt die wesentlichen fachlichen und organisatorischen Informationen zur Ausbildung. Sie ermöglicht einen strukturierten Einblick in das Ausbildungskonzept, ohne einzelne Inhalte oder Abschlussmöglichkeiten vorwegzunehmen. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform "Zoom" übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch), aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die Teilnehmer können sich jederzeit freischalten und ihre Fragen oder Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer, das Mikrofon zu nutzen.
Das Online Seminar „Yoga und die Körpermitte“ gibt einen fundierten Einblick in eine Ausbildung, die die Körpermitte im Yoga aus anatomischer, energetischer und therapeutischer Perspektive vermittelt. Die Körpermitte ist dabei weit mehr als Core-Stabilität: Sie bildet ein Zentrum von Kraft, Aufrichtung und innerer Ausrichtung. Im Yoga wird die Körpermitte eng mit dem Manipura Chakra verbunden, dem Energiezentrum für Selbstwirksamkeit, Klarheit und Transformation. Eine stabile und zugleich flexible Mitte unterstützt Haltung und Bewegung und steht im Zusammenhang mit innerem Erleben, Entscheidungen, Grenzen und dem Umgang mit Herausforderungen. Für Therapeut:innen eröffnet die Arbeit mit der Körpermitte einen ganzheitlichen Zugang zwischen funktioneller Stabilität, Atem, Nervensystem und psychoemotionalen Prozessen. Kursinhalte Anatomie und funktionelles Verständnis der Körpermitte, des Core-Systems Zusammenhang von Körpermitte, Atmung und Nervensystem Einführung in das Manipura Chakra und seine Bedeutung im Yoga Psychoemotionale Aspekte wie Selbstwirksamkeit, Klarheit und innere Ausrichtung Differenzierung von Kraft, Stabilität und Flexibilität Praktische Methoden aus Yoga und Yogatherapie zur Stärkung der Mitte Integration in therapeutische und körperorientierte Arbeitsfelder Struktur des Webinars Erster Teil: Überblick über die Ausbildung und Einführung in die funktionelle Anatomie der Körpermitte Beleuchtung der energetischen Perspektive des Manipura Chakras in Bezug auf Nervensystem, Atmung und emotionales Erleben Zweiter Teil: angeleitete Yoga- und yogatherapeutische Übungen zu Stabilität, Kraft und Zentrierung Erfahrung, wie gezielte Aktivierung und bewusste Regulation auf inneres Erleben, Klarheit und innere Stärke wirken können Das Webinar verbindet fundiertes Wissen mit direkter Erfahrung und gibt einen spürbaren Einblick in das Potenzial einer kraftvollen, gut integrierten Mitte. Es ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung, sondern versteht sich als Fortbildungs- und Informationsangebot. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heisst. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform "Zoom" übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die "Teilnehmer" können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Eine unkomplizierte Bildbetrachtung / Werkstückbetrachtung Sowohl für Gruppen und für Einzeltherapie geeignet. Ein kleiner Einblick in diese Methode aus der Präsenzfortbildung Fachtherapeut Kunstkreativ - FTK. Zwei Stunden Bildbetrachtung zum Üben und Fragen stellen, und sich zu professionalisieren Bitte das Skript im Voraus ausdrucken, Danke. Ziele: Eine neue Methode lernen oder festigen Trennung Werk und Klient Entspannter Umgang Kursinhalte: Bildergespräch nach M.V. Anwendung des Erlernten Materialliste: Kopierpapier Bleistift B2
Ganganalyse – Schritt für Schritt zum Erfolg Lerne, effektive Gangmuster zu erkennen und gezielt zu optimieren. Von der Analyse über das passende Equipment bis hin zum individuellen Behandlungsansatz – ein digitaler Deep Dive in die Welt der Ganganalyse.
Neuroathletik richtet den Blick auf das Nervensystem als zentrale Steuerung von Bewegung. Visuelle, vestibuläre und propriozeptive Informationen beeinflussen, wie sicher, koordiniert und kraftvoll Bewegungen ausgeführt werden. Für physiotherapeutische Reha- und Trainingsprozesse eröffnet dieser Ansatz eine strukturierte Möglichkeit, sensorische Einflussfaktoren auf Bewegungskontrolle und Leistungsfähigkeit besser einzuordnen. Das Webinar vermittelt grundlegende Zusammenhänge zwischen Wahrnehmung, Motorik und funktioneller Bewegung. Im Mittelpunkt steht, wie relevante sensorische Systeme gescreent, einfache Tests sinnvoll in den therapeutischen Alltag integriert und darauf aufbauend passende Neuro-Drills ausgewählt werden können. Dabei geht es nicht um isolierte Einzelübungen, sondern um eine nachvollziehbare Verbindung zwischen Test, Zielsetzung, Dosierung und Progression. Kursinhalte Neuro-Basics: Anatomie, Wahrnehmung und Motorik Sensorische Systeme: Auge (Sakkaden, Fixation), Vestibularsystem (VOR, Kopf-Position), Propriozeption Screening & einfache Tests: Blickstabilität, Gleichgewicht, Kopfbewegungen Drills & Progression: visuelle, vestibuläre und propriozeptive Übungen - Dosierung, Qualität, Sicherheit Integration in Reha: von Low-Load-Aktivierung zu funktionellen Aufgaben und sportartspezifischen Bewegungen Nach dem Webinar können neuroathletische Inhalte differenzierter eingeordnet und in bestehende therapeutische sowie trainingspraktische Ansätze eingebunden werden. Die Lernziele umfassen das Verständnis der Rolle des Nervensystems für Bewegungskontrolle, die sichere Auswahl relevanter Tests, die gezielte Dosierung passender Drills und die verständliche Kommunikation mit Patient:innen. So entsteht ein praxisnaher Zugang, der von niedrig belastender Aktivierung bis zu funktionellen Aufgaben mit direktem Sportbezug reicht. Bitte beachten: Dieser Kurs findet online statt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform Zoom übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden, aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die Online-Teilnehmer können sich jederzeit freischalten und ihre Fragen und Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer, das Mikrofon zu nutzen.
Präventive Maßnahmen gewinnen in der modernen Physiotherapie spürbar an Relevanz, da sie nicht nur die Gesundheit der Patientinnen und Patienten langfristig fördern, sondern auch neue Perspektiven für die Praxisentwicklung eröffnen. Diese Weiterbildung vermittelt einen fundierten Überblick darüber, wie sich präventive Ansätze sinnvoll in den Praxisalltag integrieren lassen. Durch das Online-Format wird eine flexible Teilnahme ermöglicht, sodass sich die Inhalte gut in den beruflichen Alltag einfügen lassen. Gleichzeitig sorgt die Kombination aus theoretischem Wissen und praxisnahen Beispielen dafür, dass die Inhalte direkt anwendbar sind. Ein zentraler Bestandteil ist die Frage, wie präventive Leistungen strukturiert aufgebaut und nachhaltig etabliert werden können. Dabei spielen sowohl organisatorische Rahmenbedingungen als auch fachliche Aspekte eine wichtige Rolle. Teilnehmende erhalten Einblicke in verschiedene Herangehensweisen und lernen, wie sie bestehende Abläufe gezielt erweitern können. Darüber hinaus werden wirtschaftliche Überlegungen einbezogen, um die Umsetzung nicht nur fachlich, sondern auch unternehmerisch sinnvoll zu gestalten. Besondere Aufmerksamkeit wird der klaren Abgrenzung zwischen Therapie, Prävention und Training gewidmet. Diese Differenzierung ist im Praxisalltag essenziell, um Angebote korrekt einzuordnen und rechtssicher umzusetzen. Typische Herausforderungen werden anhand konkreter Beispiele beleuchtet und durch nachvollziehbare Lösungsansätze ergänzt. So entsteht ein praxisnahes Verständnis, das Sicherheit im Umgang mit neuen Konzepten schafft. Einordnung präventiver Ansätze im physiotherapeutischen Kontext Unterscheidung zwischen Therapie, Prävention und Training Integration neuer Angebote in bestehende Praxisstrukturen Typische Herausforderungen und mögliche Lösungsstrategien Beispiele erfolgreicher Umsetzung im Praxisalltag Verständnis für zentrale präventive Ansätze entwickeln Ideen zur Erweiterung des eigenen Leistungsangebots erhalten Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen sicher anwenden Mehr Sicherheit im Umgang mit präventiven Fragestellungen gewinnen Insgesamt bietet diese Weiterbildung eine solide Grundlage, um präventive Konzepte strukturiert aufzubauen und langfristig in den Praxisalltag zu integrieren. Die Inhalte sind so aufbereitet, dass sie unmittelbar nutzbar sind und eine nachhaltige Weiterentwicklung der eigenen Arbeit unterstützen. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Das Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine der häufigsten Ursachen für gastroenterologische Beschwerden und führt bei vielen Betroffenen zu erheblichem Leidensdruck. In diesem Kurs wird die Vielschichtigkeit der Symptome des RDS aufgezeigt, mögliche Ursachen und Auslöser diskutiert und die Verknüpfung mit anderen Erkrankungen beleuchtet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Komplexität des enterischen Nervensystems, auch als „Bauchhirn“ bekannt. Zudem werden therapeutische Ansätze wie die Regulation über die ventralen Organzonen nach Henri Jarricot und die neurolymphatische Reflextherapie nach Frank Chapman vorgestellt. Kursinhalte: Darlegung der Vielschichtigkeit der Symptome des RDS Besprechung von möglichen Ursachen und Auslösern Das Auftreten von RDS in Korrelation mit anderen Erkrankungen Die Komplexität des Enterischen Nervensystems Therapeutische Regulation über ventrale Organzonen nach Henri Jarricot und die Neurolymphatische Reflextherapie nach Frank Chapman
Entspannung des vegetativen Nervensystems und Unterstützung des N. Vagus über Strategien der Selbstbehandlung Der Aufbau des vegetativen Nervensystems mit dem Sympathikus und dem Parasympathikus und somit zwei in Ihrer Wirkung gegenläufig agierenden Komponenten erscheint grundsätzlich sehr sinnvoll. Somit hat das vegetative Nervensystem die Möglichkeit sich selbst und somit seine Wirkungen auf den gesamten Organismus (weil nahezu alles vom Vegetativum beeinflusst wird) von zwei Seiten zu dirigieren. Dies eröffnet die Möglichkeit kompensatorisch über die eine Komponente regulierend zu wirken, falls die jeweils andere Komponente und somit der Gegenspieler von externen Faktoren, welche vielseitig aus unserer Umwelt auf uns „einprasseln“, in eine Dysfunktion (Fehlfunktion) gebracht werden sollte. Diese Kompensationsmöglichkeit und somit eine zusätzliche Absicherung über zwei Gegenspieler zeigt die hohe Priorität, die unser Organismus des vegetativen Nervensystems zuordnet. Und bei Betrachtung dessen, dass dieses System wie erwähnt nahezu jede Zelle in unserem Körper beeinflusst und somit eine große Bedeutung für die Funktion aller Körpersysteme hat ist diese Priorisierung auch absolut nachvollziehbar. Egal ob der Bewegungsapparat, das Organsystem, das Nervensystem, die Sinnesorgane, … und wir könnten diese Aufzählung unbegrenzt fortsetzen – das vegetative Nervensystem ist für alles wichtig, was in unserem Organismus eine Rolle spielt. Das Problem entsteht dann, wenn die externen belastenden Faktoren so stark Überhand gewinnen, dass die Dysfunktion eines Teils des vegetativen Nervensystems so stark wird, dass es der Gegenspieler nicht mehr schafft zu kompensieren und auszugleichen. Und diese Situation zeigt sich leider bei vielen Menschen unserer Gesellschaft. Aufgrund immer ungünstigerer Lebensweisen und Gewohnheiten mit Einflüssen und Reizen welche alles anderen als gesundheitsförderlich sind entwickeln sich viele Menschen in Richtung eines sympathikotonen Nervensystems – der „sympathikotone Mensch“ ist die Folge. Diese Bezeichnung beschreibt einen Zustand, in welchem der Sympathikus so stark aktiviert und gereizt wird, dass sein Gegenspieler (der Parasympathikus) nicht mehr ausgleichen kann und das vegetative Nervensystem aus dem Gleichgewicht gerät. Aufgrund der vielfältigen Wirkungen des vegetativen Nervensystems auf unserem Organismus sind auch die gesundheitlichen Folgen vielseitig und weitreichend, wenn es aus dem Gleichgewicht gerät. In diesem Kurs wird gezeigt und praktisch geübt, wie es möglich ist mit einfachen und schnell im Alltag auszuführenden Übungen den N. Vagus als Hauptvertreter des Parasympathikus zu unterstützten und zu fördern während des Sympathikus gedämpft wird. Folge ist die erwünschte Entspannung des vegetativen Nervensystems trotz gleichbleibender ungünstiger Reize von außen. Diese Übungen kommen u.a. aus dem Bereich des Yoga mittels Atemtechniken und Meditationsmethoden. Weiterhin werden Bewegungsübungen integriert worüber eine Entspannung genau der Anteile der Wirbelsäule und des Beckens erzielt werden kann welchen Einfluss auf das Vegetativum haben. Selbstverständlich ist es weiterhin sinnvoll den Umgang mit den Reizen zu optimieren welche von extern auf uns wirken und den ungünstigen Zustand des vegetativen Nervensystems provozieren. Auch dieser günstigere Umgang wird in diesem Seminar vermittelt und dargestellt wie mit einer veränderten Achtsamkeit und unkompliziert in den Alltag einzubauenden Methoden eines entspannungsförderlichen Lifestyles ein entspannter und stressresistenter Zustand des vegetativen Nervensystems erreicht werden kann. Wir bitten darum, dass für das Seminar eine Yoga-oder Gymnastikmatte organisiert wird.